Teuer aber erfolgreich: Aufzucht statt Schreddern von Hähnchenküken - Bau & Landmaschinen Service Tix

Willkommen auf den Seiten von Bau & Landmaschinen Service Tix

Teuer aber erfolgreich: Aufzucht statt Schreddern von Hähnchenküken

Erschienen am 21.08.2017
Fürstenhof (dpa/mv) - Männliche und weibliche Küken werden in den Ställen des Bio-Eierprouzenten Fürstenhof (Landkreis Rostock) gemeinsam aufgezogen. Üblicherweise werden männliche Küken der auf Legeleistung gezüchteten Hühnerlinien nach dem Schlüpfen getötet. Bundesweit trifft das nach Schätzungen jährlich 50 Millionen Hähnchen. Geflügelfleischproduzenten bevorzugen andere Rassen. Der Erzeugerzusammenschluss Fürstenhof mästet seit fünf Jahren einen Teil der Hähnchen 12 Wochen bis zur Schlachtung, einige dürfen 18 Wochen alt werden. Dann beginnen die Hennen zu legen. Konventionell gehaltene Masthähnchen leben lediglich 5 Wochen. Der höhere Aufwand für die längere Mast schlägt sich in höheren Preisen für Eier und Fleisch nieder. «Wir können uns vor Nachfrage kaum retten, wollen unbedingt erweitern», sagt Fürstenhof-Chef Friedrich Behrens.