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Raupenplage in fast allen Mais anbauenden Ländern Afrikas

Erschienen am 25.11.2017
Addis Abeba (dpa) - Eine eingeschleppte Raupenplage macht Experten zufolge fast allen Mais anbauenden Ländern in Afrika zu schaffen. Inzwischen sei der Herbst-Heerwurm (Spodoptera frugiperda) in 38 Ländern auf dem Kontinent zu finden, sagte Jean-Baptiste Bahama von der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) in Addis Abeba. «Das Ausmaß des Schadens in den Ländern, in denen die meisten Bauern Kleinbauern sind und wenig Zugang zu Bekämpfungsmaßnahmen haben, ist eine große Sorge», sagte Bahama.

Die Raupe befällt vor allem Mais, das wichtigste Grundnahrungsmittel in Afrika. Bahama zufolge könnten die Ernteverluste enorm sein. Er schätzt, dass pro Jahr zwischen acht und fast 21 Millionen Tonnen der erwarteten 39 Millionen Tonnen Mais vernichtet werden. Es drohten Verluste zwischen 2,5 und 6,2 Milliarden Dollar pro Jahr, sagte der Experte. Die Raupe, eine der schlimmsten Schädlinge Nord- und Südamerikas, wurde erstmals Anfang 2016 in Nigeria festgestellt.