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Bundesregierung verstärkt Schutzvorkehrungen gegen Schweinepest

Erschienen am 23.02.2018
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung verstärkt die Vorkehrungen gegen eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland.
Dafür soll unter anderem die Schonzeit für das Jagen von Wildschweinen aufgehoben werden, die Überträger des Erregers sein können, wie eine am Mittwoch vom Kabinett beschlossene Verordnung vorsieht. Bisher ist die Jagd auf Schwarzwild nur von Mitte Juni bis Ende Januar erlaubt.

In nationales Recht umgesetzt werden zudem mehrere Vorschriften für den Fall eines Ausbruchs der Tierseuche, etwa zur Desinfektion von Fahrzeugen. Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen.

Um ein Einschleppen der Afrikanischen Schweinepest aus Osteuropa zu verhindern, herrscht bei den deutschen Behörden seit längerem erhöhte Wachsamkeit. Mit der Änderung der Verordnung gebe es nun «ein effizientes Instrumentarium, um der Schweinepest wirkungsvoll zu begegnen», sagte der geschäftsführende Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) der «Rheinischen Post» (Mittwoch).

Die für Menschen ungefährliche Erkrankung verläuft bei Haus- und Wildschweinen fast immer tödlich. Einen Impfstoff gibt es nicht.